Heilpädagogische Intensivförderung
(auch Eingliederungshilfe und Erziehungsbeistandschaft)
   
für Schulkinder im Alter von 7 - 15 Jahren
gezielte Einzelförderung (Stärkung der Persönlichkeit und Förderung der sozialen Kompetenz; Förderung in den Bereichen Konzentration, Wahrnehmung, Sprache oder Motorik; Strukturierung und Organisation von Alltagssituationen)
zum Teil Förderung im schulischen Bereich (Förderung der Lernstruktur/Lernorganisation, bspw. bezogen auf Hausaufgaben oder auf Vorbereitung von Tests)
Angebote im Freizeit- und erlebnispädagogischen Bereich, auf Wunsch auch verbunden mit sozialer Gruppenarbeit, Integration in Vereine
Intensive Elternarbeit (Erziehungsverhalten, Erarbeiten einer Tagesstruktur, etc...)
   
Heilpädagogische Frühförderung (auch Eingliederungshilfe)
   
Integration von kleineren Kindern in bestehende Einrichtungen (insbesondere Kindergärten und Grundschulen); hier arbeiten wir nach einem systemischen / integrativen Ansatz und setzen die Schwerpunkte nach den Anforderungen der jeweils zugrunde liegenden Hilfeplanung.
Bsp.:
   
Persönlichkeitsstärkung
Förderung der sozialen Kompetenz und Gruppenfähigkeit
Förderung der Wahrnehmung, Motorik oder Sprache
Intensive Elternarbeit
   
Integrative Lerntherapie (auch Eingliederungshilfe):
   
für Schulkinder im Alter von 8 – 16 Jahren
Legasthenietherapie (Bearbeitung einer Lese- und Rechtschreibschwäche) und
Dyskalkulietherapie (Bearbeitung einer Rechenschwäche)
   
  Aufbauend auf einer Individualdiagnose können die Schwerpunkte der Förderung auf bestimmte Bereiche
gelegt werden, bspw.:
   
gezielte Förderung des phonetischen Bewusstseins
Wahrnehmungsförderung im visuellen, auditiven, taktilen und räumlich-visuellen Bereich
Förderung der Aufmerksamkeit und der Merk- und Speicherfähigkeit
Förderung von Lernorganisation und Lernstruktur
Einsatz von Lautgebärden
Einbeziehung von Edu-Kinestetik oder von Entspannungsübungen
Gezielt aufgebautes Rechtschreibtraining (bspw. mit dem Marburger Rechtschreibtraining. Kieler Lese- und rechtschreibaufbau, etc...)
   
  Die Stärkung der Persönlichkeit und der Lernmotivation steht hierbei im Mittelpunkt der integrativen Lerntherapie; eine intensive Eltern- und Lehrerzusammenarbeit ist ebenso Bestandteil unseres Konzeptes.  

Maßnahmeumfang in der Regel 2 – 4 Stunden pro Woche
   
Soziales Gruppentraining:
   
Zielgruppe sind Schulkinder und Jugendliche mit erheblichen Auffälligkeiten im Sozialverhalten.
Ziele des Hilfsangebotes sind, Problemzuspitzungen innerhalb der Familie zu vermindern, und eine
Integration der Kinder / Jugendlichen in Regeleinrichtungen zu sichern.
Stärkung der Eigen- und Fremdwahrnehmung, Förderung von gewaltfreiem Konfliktlösungsverhalten,
sowie das Erlernen von Kompetenzen zum angemessenen Verhalten im sozialen Rahmen.
Verminderung des konfliktträchtigen Verhaltens der Kinder/Jugendlichen in Gruppenzusammenhängen
   
Umfassende Diagnostik:
   
Bspw. bei Schulleistungsstörungen, Teilleistungstörungen, unklaren sozialen Störungen, Bindungsstörungen, etc...
Einsatz von Leistungstests, Entwicklungstests, Persönlichkeitstests, projektive Verfahren, etc...
Einbeziehen des sozialen Umfeldes (Eltern, Schule, Hort, andere Einrichtungen, etc...)
Erstellung eines ausführlichen Berichts mit Empfehlung
   
Sozialpädagogische Familienhilfe:
   
Die Familie wird dabei unterstützt, ihre Lebenssituation intern, sowie den Kontakt mit dem sozialen Umfeld, so zu gestalten, dass persönliche, soziale sowie materielle Ressourcen entwickelt und - soweit schon vorhanden - gestärkt werden können.
Detailliert wird eine regelmäßige Tagesstruktur erarbeitet, die Verantwortlichkeit im Familiensystem geklärt, die Abgrenzung zwischen Eltern- und Kindebene gefördert, das Erziehungsverhalten strukturiert, eine Sensibilität für kindliche Bedürfnisse geweckt, sowie eine Einbindung der Kinder in vorhandene Regeleinrichtungen zur Kinderbetreuung gesucht.
Maßnahmeumfang: in der Regel 5 bis zu 15 Arbeitsstunden pro Woche
   
Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung:
   
Zielgruppe sind Jugendliche mit extrem auffälligem Verhalten mit sich auflösender sozialer Einbindung etwa bei Schulverweigerung oder drohender Obdachlosigkeit.
Primäres Ziel der Arbeit ist hier der Aufbau von Beziehungsfähigkeit als Basis für Persönlichkeitsstabilisierung und soziale Integration.
Die Jugendlichen werden zunächst in allen wichtigen Bereichen ihres Lebens wie Familie, Schule, Arbeit, Peer Group begleitet, um mit ihnen zusammen unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Stärken an der Strukturierung und somit perspektivisch der langfristigen Bewältigung des Alltags zu arbeiten.
   
Soziales Gruppentraining im Rahmen von Betreuungsweisungen
   
Kombinierte niedrigschwellige Erziehungsmaßnahme (gem. § 8 Abs. 1 JGG) für
jugendliche und heranwachsende Straftäter ( 14 - 21 Jahre)
   
Arbeitsschwerpunkte in der
Betreuungsweisung
Arbeitsschwerpunkte im
Sozialen Gruppentraining
       
Einzelkontakte Gruppenarbeit
Intensive Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Hinblick auf Beruf, Ausbildung, Wohnen, Finanzen,
Absicherung des Lebensunterhalts, Antragsverfahren und Behördenkontakte
Verhaltentherapeutische Methoden
  Aufbau eines konstruktiven Konfliktmanagements
  Initiierung von sozial akzeptierter Handlungsfähigkeit
Begleitung im Jugendgerichtsverfahren Ressourcenorientierung
    Hemmung von deviantem Verhalten
 

Ziele der Maßnahme

   
Realisierung einer positiven Lebensperspektive
Auflösung entwicklungshemmender Bewältigungsdefizite
Verbesserung der allgemeinen Lebensverhältnisse
Aufbau einer entwicklungsfördernden Lebensumwelt
Absicherung des Lebensunterhalts